Artothek Delmenhorst hat Leihbetrieb aufgenommen

Das kommunale Portal der Stadt Delmenhorst gab am 10. Jan. 2023 in einer Pressemitteilung bekannt, dass die Artothek Delmenhorst nun ihren Leihbetrieb aufgenommen hat:

„Was in den vergangenen Wochen vorbereitet wurde, geht nun in die praktische Phase: Die Artothek an der Langen Straße 47 nimmt den Leihbetrieb auf. Interessierte können sich ab Mittwoch, 18. Januar, Kunstwerke aus dem Bestand der Galerie für die eigenen vier Wände ausleihen. Der Leihbetrieb startet um 12 Uhr mit einem Umtrunk und Fingerfood vom Freundeskreis Haus Coburg.

Bereits seit September ist die Städtische Galerie mit einem zweiten Standort in der Innenstadt vertreten. Dort finden an den Markttagen, mittwochs und sonnabends, Workshops und andere Veranstaltungen statt. Besonders beliebt sind inzwischen die Druckkurse für Kinder und Jugendliche, bei denen in der Vorweihnachtszeit kreative Geschenke und Karten entstanden sind. Auch im neuen Jahr geht die offene Druckwerkstatt unter der professionellen Anleitung von Jasmin Richter weiter. Mittwochs ab 15 Uhr können alle Interessierten kostenfrei und ohne Anmeldung in die Produktion einsteigen.

Ab dem 18. Januar wird die Artothek nun auch Kunstwerke verleihen. Menschen aus Delmenhorst können sich für einen Beitrag von 20 Euro (ermäßigt zwölf Euro) im Jahresverlauf bis zu vier Werke ausleihen und für jeweils zwei Monate mit nach Hause nehmen. Dieses Angebot richtet sich nicht nur an Privatpersonen. Auch Firmen, Praxen oder Kanzleien, die ihre Arbeitsräume stilvoll aufwerten möchten, können sich in der Artothek beraten lassen. Und Schulen oder Trägern der Erwachsenenbildung bietet sich die Möglichkeit, gezielt Kunstwerke zur Bereicherung des Unterrichts auszusuchen.

Ein erstes Konvolut an Werken, die zur Leihe bereitstehen, befindet sich bereits in den Schiebewänden der Artothek. Darunter sind Werke verschiedener künstlerischer Richtungen und Formate, beispielsweise von Heike Kati Barath, Arthur Fitger, Fritz Fuhrken, Stefan Knauf, Adrian Mudder, Hartmut Neumann, Thomas Putze, Wieland Schönfelder, Saskia Siebe oder Fritz Stuckenberg.

Der Bestand wird im laufenden Betrieb erweitert. Dafür lädt das Haus Coburg alle 14 Tage einen Künstler oder eine Künstlerin zum Kunstgespräch ein. Sie stiften jeweils ein Werk für die Artothek, über das man sich gleich an Ort und Stelle ausführlich austauschen kann.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonnabend, 21. Januar, wenn die Künstlerin Heike Kati Barath in der Artothek zu Besuch ist. 2014 hat sie mit einer Einzelausstellung das Haus Coburg bespielt. Für ihr Werk „Ohne Titel“, eine leuchtende Blume, gibt es bereits erste Reservierungen.

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